An Auffahrt stand der Umzug der Pferde an.
Mir war es ein grosses Anliegen vom alten in den neuen Stall zu wandern. Und was soll ich sagen, es war meega toll.
Das Wetter war perfekt, knappe 20 Grad und noch keine Bremsen unterwegs, lediglich ein paar Fliegen. Morgens um 7.30 Uhr sind wir losmarschiert. In der ersten Hälfte der Wanderung hatte Neptun die Aufgabe den Rucksack zu tragen in der zweiten wars Chumbas Aufgabe.
Knappe 3 Stunden waren wir unterwegs, ca. 10km. Entweder ging es bergauf oder bergrunter, man ist sich ja nicht anders gwohnt in dieser Umgebung. Dafür hat man ab und zu einen wunderschönen Ausblick. Fast in der Mitte haben wir eine kleinere Pause am Bach eingelegt. Wir Menschen haben etwas gegessen und getrunken. Neptun und Chumba konnten sich im Bach erfrischen.
Kurz vor dem Mittag sind wir im neuen Zuhause angekommen. Trotz all meiner Befürchtungen waren beide sehr ruhig, glaube die zwei waren einfach müde von der Wanderung und froh hatten sie Pause...
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl die Pferde am Haus zu haben, welches sich fast nicht in Worte fassen lässt.
Der vorherige Stall war super mich, wir waren auf einem Bauernhof als Selbstversorger. Ich glaube wenn sich die Möglichkeit nicht ergeben hätte, dass ich die Pferde zu mir ans Haus nehmen kann, würden wir immer noch dort sein und dort bleiben. Ich war sehr dankbar für diese Zeit und nun fängt ein neues Kapitel an.
Auf eine ganz neue Art und Weise darf ich meine beiden Pferde kennen lernen. Ich würde mal behaupten ich kenne Beide, nach 8 und 10 Jahren zusammen unterwegs sein, recht gut. Dennoch ist es komplett etwas Anderes 24/7 die Zwei beobachten zu können oder nur ein paar Momente von 24h zu erleben.
Erstaunlicherweise ist Neptun sehr ruhig und ausgeglichen für seine Verhältnisse. Er wiehert jedes mal wenn er jemand von uns sieht. Er geniesst es total Familienanschluss zu haben und lässt sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn man mit dem Rasenmähertraktor vorbei fährt wenn er auf dem Sand am liegen ist und bleibt einfach ganz gechillt liegen.
Chumba hingegen braucht etwas länger um hier anzukommen und sich zu Hause zu fühlen. Normalerweise ist sie die Ruhe selbst und lässt sich nicht aus dem Konzept bringen. Hier wirkt sie schon fast ein wenig unsicher und muss sich an das turbulente Leben ein wenig gewöhnen.
Ich unterstütze sie dabei mit meiner energetischen Therapie, Bachblüten und Pomander. Mehr zu meinem therapeutischen Angebot findest du hier.
Ich habe unten ein paar Fotos hochgeladen von der Wanderung.
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